Glarners in America (2015+2016)

 

Zum Buch Glarner in Amerika hat der Verein gukum eine Ausstellung geschaffen, welche zu einigen Personen aus dem Buch zusätzliche Informationen zeigt. So sind vom Obstalder Emigranten Peter Britt Fotografien von 1860 bis 1900 zu sehen.

 

Die Ausstellung ist kann bis April nach Voranmeldung an Samstag Nachmittagen besucht werden.  Interessierte schreiben bitte eine Nachricht an gukum@gukum.ch

 

Das zweisprachige Buch „Glarner in Amerika“ ist das Resultat der langjährigen Recherchetätigkeit des amerikanischen Autors Robert A. Elmer aus Madison, Wisconsin. Er geht den Spuren von Glarner Auswanderern in den heutigen USA nach. Das Buch wurde im Mai 2015  vom Historischen Verein des Kantons Glarus und gukum gemeinsam herausgegeben.

In kurzen Portraits skizziert der Autor Robert A. Elmer das Leben und Wirken von etwa 60 Glarner Nachkommen und gibt den genealogischen Bezug zu deren Glarner Vorfahren. 

Robert Elmer ist anfänglich seinen Glarner Wurzeln nachgegangen und hat sein Fokus über die Jahre auf alle Glarner Nachkommen in den USA gelegt. Für seine Recherchen war er öfters im Kanton Glarus und hat Nachforschungen im Landesarchiv und Archiv des Glarner Auswanderungsvereins (Pulverturm Schwanden) gemacht. Er ist so mit Mitgliedern des Historischen Vereins  und des Vereins gukum in Kontakt gekommen.

 

 

Schwanden am Sernf und an der Linth (2013)

Markus Zünd hat mit seinem vom Verein gukum herausgegeben Buch "Schwanden am Sernf und an der Linth" eine persönliche Momentaufnahme des Dorfes Schwanden geschaffen. Er porträtiert Einwohner von Schwanden, erzählt von ihnen und zeigt wie sie leben. 

Zum Buch hat der Verein zusammen mit dem Fotografen und Autor Markus Zünd 2013 eine Foto-Ausstellung geschaffen. 

Buchautor und Fotograf Markus Zünd
Buchautor und Fotograf Markus Zünd

 

Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges kommen zu Wort (2010)

Mit Unterstützung des Glarner Kuturfonds konnte der Verein gukum die multimediale Wanderausstellung "L'histoire c'est moi" in Schwanden zeigen.

 

Namen und Wappen für die fusionierte Gemeinde (2008)

In enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe, welche den Auftrag hatte Namen und Wappen der fusionierten Gemeinden im Glarner Hinterland vorzuschlagen, hat der Verein gukum geholfen, die Wappen Vorschläge aus der Bevölkerung aufzubereiten und in einer Ausstellung zu präsentieren.

 

100 Jahre Therma AG (2007)

gukum unterstützte das Glarner Wirtschaftsarchiv bei der Gestaltung der Ausstellung zum 100-Jahr- Jubiläum der Therma der 1907 durch Samuel Blumer gegründeten Therma AG. Die Ausstellung war für ein Jahr im Glarner Wirtschaftsarchiv zu sehen.

Im Herbst 2015 ging das Gerätearchiv der Therma mit ca. 500 Apparaten als Schenkung an die Stiftung Pro Schwanden und Umgebung. Das Inventar ist durch das Glarner Wirtschaftsarchiv erschlossen. Informationen zur Sammlung finden Sie hier.


"Schamauch" - Einwanderung ins Glarnerland (2006)

In der Ausstellung Schamauch porträtiert Markus Zünd in Bild und Text Immigranten aus verschiedensten Ländern.

 

New Schwanden - die Auswanderung nach Nordamerika (2005)

Der Glarner Auswanderungsverein hatte seinen Ursprung in Schwanden. Tagwenvogt Hch. Blumer sammelte in einem Notizbuch die Namen und Reiseziele von gegen 500 Schwander Auswanderern. Archivalien aus dem Archiv des Auswanderungsvereins und Nachforschungen startend mit der Namensliste von Hch. Blumer waren der Ausgangspunkt für die Recherchen. Dabei wurde die Kirchengemeinde New Schwanden in der Nähe von St. Paul bei Minneapolis wiederentdeckt.

 

Rotfarb - Die Unternehmerfamilie Tschudi aus Schwanden (2004)

Die Historikerin Karin Marti-Weissenbach hat im Auftrag der Tschudi-Freulerschen Familienstiftung die Geschichte der Unternehmerdyanstie Tschudi aus Schwanden nachgezeichnet. Dabei ist ein interessant zu lesendes und schön gestaltetes Buch entstanden ("Die Unternehmerfamilie Tschudi aus Schwanden").

Dieses Buch ist Anlass und Grundlage für die Ausstellung im Rysläuferhuus. Die Ausstellung greift einzelne Personen und Kapitel aus der Familiengeschichte auf und setzt den Schwerpunkt im 19. Jahrhundert, der Hochblüte der Glarner Textilindustrie. Einige "Schätze" aus dem Archiv der Stiftung haben den Weg ins Rysläuferhuus gefunden.

Von 1829 bis 1928 betrieb die Unternehmerfamilie Tschudi in der Herren eine Türkischrot-Färberei und Druckerei. Diese 100 Jahre sind nur ein Kapitel in den unternehmerischen Aktivitäten dieser Schwander Familie.

Sportliches Schwanden (2003)

Beachvolleyball, Boxen, Casting, Eistauchen, Faustball, Gleitschirmfliegen, Klettern, Langlaufen, Skifahren, Skijöring, Schiessen, Schlittschuhlaufen, Schlitteln, Schwimmen, Schwingen, Tennis, Tontaubenschiessen, Turnen, Unihockey, Volleyball, Walking, Wandern ...

Erstaunlich vielseitig und intensiv wird in Schwanden Sport getrieben. Die Ausstellung im Rysläuferhuus versucht einen Überblick über das Was, Wann und Wo in Sachen Sport in Schwanden zu geben.

Am weitesten zurückverfolgen lassen sich die Bemühungen für ein "Schwimmbad" für die Schüler. Dies war bereits 1843 ein Thema. Meinrad Laager hat dann 1877 für sein Jahresabonnement Franken 1.00 bezahlt. Einer der neusten Sportvereinigungen sind die Senkrechtstarter im Unihockey: die Hurricanes Schwanden. Auf dem Kleinfeld haben sie sich unter den Besten 12 der Schweiz etabliert.

1952 - ein Rückblick auf die Feier "Glarus 600 Jahre im Bund" (2002)

Mit vielen Fotografien, Zeitschriften- und Zeitungsartikeln warf der Verein gukum 2002 ein Blick zurück auf die 600 Jahr Feier von 1952. Dazu sind die Ausstellungsmacher tief in private und öffentliche Archive und Sammlungen im Kanton Glarus gestiegen. Für die Ausstellung wurden mehr als 300 Fotografien des Kinderumzuges, des Festaktes, des Festumzuges und des Festspiels herausgesucht. Ergänzt waren die Bilder mit Zitaten und durch einen Pressespiegel der Feier vom Juni 1952 was gleichwohl ein Zeitbild des Jahres 1952 ergab.

In Zusammenarbeit mit dem Museum des Landes Glarus hat gukum im Juni zwei durch den Fotografen Schönwetter realisierte Filme zur 600 Jahr Feier auf Video umkopieren lassen. Die Filme wurden im Juni 2002 50 Jahre nach ihrer Entstehung vorgeführt.

Schwanden gestern - heute - morgen (2001)

Die Ausstellung zeigte die Veränderung des Dorfbildes mit Stichen, Gemälden und Fotografien. Die Ausstellung zeigte deutlich die räumliche Ausweitung des Dorfes und das Verschwinden einiger markanter Bauten. So sind alle "Meerengen" (Verengungen an der Hauptstrasse durch das Dorfzentrum) durch den Abbruch von Häusern verschwunden. Der durch die Industrialisierung nötig gewordene Eisenbahnbau vor 130 Jahren und die Bedürfnisse des modernen Strassenverkehrs haben das Dorf im engen Gebirgstal stark geprägt.

Den Blick in die Zukunft machten Schülerinnen und Schüler der Schwander Schulen. In verschiedenen Formen haben die Schulklassen als Ganzes oder in Gruppen ihre Wünsche, Befürchtungen und Vorstellungen zur Zukunft von Schwanden in Modelle oder auf Papier gesetzt.

100 Jahre Harmonie Musik Schwanden (2001)

Die Ausstellung zeichnete die Geschichte der Harmoniemusik Schwanden nach, ein eindrücklicher Bilderbogen aus Fotografien, Dokumenten, Konzertprogrammen, Instrumenten, Fahnen, Kränzen und Uniformen.

Während dem grossen Jubiläumsfest wird das Rysläuferhuus für den offiziellen Empfang der Gäste genutzt.

Die Ausstellung basiert auf dem Jubiläumsbuch von Fridolin Baumgartner, der 30 Jahre Dirigent des Musikvereins war.

Mehr zum Verein Harmoniemusik Schwanden finden Sie unter www.hmschwanden.ch.

Isenberg - das Eisenbergwerk Guppen 1524-1560 (2001)

Die Ausstellung vermittelte einen Einblick in den frühneuzeitlichen Abbau von Eisenerz auf dem Mittelstaffel der Guppenalp, den Transport nach der Herren in Schwanden sowie die Weiterverarbeitung der Erze. Bis zum heutigen Tage sind Spuren des Bergwerkes auf der Guppen und in der Lanschaft um Schwanden zu finden. Einige Flurnamen (zum Beispiel "Isenberg") weisen direkt auf die Zeit des Bergbaus hin.

Kaspar Zimmermann, alt Regierungsrat aus Schwändi, hat sich seit seiner Jugendzeit für das Bergwerk auf der Guppenalp ob Schwanden interessiert. Über Jahrzehnte hat er die Stollen freigelegt, erforscht und dokumentiert. Ein Beitrag in der Zeitschrift Minaria Helvetica ist dazu als Sonderdruck erschienen. Mehr zum historischen Bergbau in der Schweiz finden Sie bei der Schweizerischen Gesellschaft für historischen Bergbau (www.sghb.ch).