Von April bis September ist der Pulverturm jeden letzten Samstag im Monat geöffnet 

von 14 bis 17 Uhr

 

Ständige Ausstellung


Zu finden ist auf engem Raum im Pulverturm viel Interessantes zu Schwanden. Im Untergeschoss wird die "erloschene" Textilindustrie (Druckereien und eine Spinnerei) sowie die heutige Industrie im Tschachen, die Brauerei und die Therma von der Gründung bis zum heutigen Stand dargestellt. Auch über die Gemeinde Schwanden einst und heute erfährt man aus Plänen und Bildern interessante Details.

Im Obergeschoss sind die "kriegerischen" Objekte wie Gewehre, Säbel, Uniformen oder Feuerwehr und Nachtwächter Utensilien aus alten Tagen zu sehen. Speziell herausgehoben werden die Auswanderung nach Amerika, das spät mittelalterliche Eisenbergwerk auf der Guppenalp und die ältesten Dokumente aus dem Gemeindearchiv. Die Kirchen, reformiert und katholisch, präsentieren sich heute friedlich nebeneinander.

Sehenswert sind auch die Wappen der 36 Schwander Bürgergeschlechter, die zur Zeit des Turmbaus in Schwanden das Tagwenrecht besassen. Die Schwestern und Künstlerinnen Lill Tschudi und Adrienne Matter-Tschudi bemalten das Dachgewölbe des Obergeschossen in den 50er Jahren.